Pilgern verbindet Siebenbürgen/Rumänien mit Ungarn und Österreich

22.10.2014, Toni Wintersteller

Siebenbuergen/Ungarn/AustriaDie Pilgertagung der Marienwege RO-HU-AT in Csiksomlyo, Rumäniens größten Marienwallfahrtsort, brachte wieder eine weitere Vertiefung der Chancen grenzüberschreitender Zusammenarbeit.  Zahlreiche Referenten, darunter Toni Wintersteller aus Österreich brachten ihre Ideen und Bereitschaft ein, dieses Projekt zu unterstützen.

Neben der Tagung an der 60 Vertreter aus fünf Nationen teilnahmen, wurde ein Programm für eine Pilger- und Kulturreise 2015 und 2016 erstellt und einige Orte aus diesem Programm besucht. Die erste Reisegruppe aus Österreich wird im Mai 2015 erwartet. Anreise und Rückreise per Bahn (Nachtzug), tägliche Pilgeretappen von 15 – 20 km, Begegnungs- und Besichtigungsprogramm in den Dörfern und Städten.

Anliegen dieses Programmes ist es, Begegnung in Siebenbürgen zu bieten und die wunderbare Landschaft im Karpatenraum und ihre Menschen kennen zu lernen. Ziel ist der Marien-Wallfahrtsort Csiksomlyo (1400 km von Mariazell entfernt);

STEIERMARK – SLOWENIEN: GRENZÜBERSCHREITEND PILGERN

28.08.2014, Toni Wintersteller

Logoleiste Druck 4c ueberabeitetMariazell – ein

Anziehungspunkt für Wallfahrer und Pilger

2326 mariazeller weg basilika mariazellIm Laufe der Jahre in denen sich Pilger und Wallfahrer auf den Weg nach Mariazell begaben, entstanden mehrere Pilgerwege, die nach und nach an Tradition gewannen und heute fixer Bestandteil des europäischen Pilgerwegenetzes sind. Sei es der Hemmaweg, der uns vom Stift Admont im Nationalpark Gesäuse mit dem Höhepunkt für alle Naturliebhaber, der Überschreitung der Tauern, nach Gurk in Kärnten führt oder der Jakobsweg, der uns Einblicke in die Lebenskultur zwischen Graz und dem Schilcherland bietet bevor er bei Lavamünd auf den Slowenischen Jakobsweg trifft. Doch wie begann alles? Und was steckt hinter dieser Tradition in den idyllisch gelegenen Ort Mariazell zu pilgern?

Mariazell wurde 1157 gegründet und feiert im Jahr 2017 sein 860-jähriges Bestehen. Seit mehr als 800 Jahre also nützen Pilger die Wege, die aus allen Himmelsrichtungen nach Mariazell führen. Es sind ein paar Tage Auszeit  in der Natur, in der Stille, in der man seinen Gedanken lauschen kann und Land und Leute kennen lernt. Auf einem Pilgerweg, auf dem man Tag für Tag mit jedem Schritt ein wenig ruhiger wird und sich selbst näher kommt. Auf einem Weg, der an Österreichs bedeutendstem Wallfahrtsort endet.

Slowenien verfügt über ein äußerst dichtes Pilgerwegenetz,

2363 mariazellerwegdas sich bestens in das Gesamtwegenetz der Hemma-, Jakobs- und Marienwege einbettet. Alleine in Slowenien sind mehr als 200 Kirchen als Wallfahrtsziele erfasst und entlang des Marienweges alleine können 30 Wallfahrtskirchen mit ihrer unterschiedlichen Historie besucht werden. Slowenien ist eines jener Länder Europas, das die meisten Kirchen in Relation zur Einwohnerzahl beheimatet. Rund ein Drittel der historischen Denkmäler des Landes sind Sakralobjekte. Beliebte Ziele waren und sind die Marienwallfahrtsorte Ptujska Gora, Sveta Gora, Bled, Lesce oder Brezje.

Mittlerweile führt eine Route vom kroatischen Maria Bistrica quer durch Slowenien bis nach Mariazell. Und zu Ehren des Hl. Jakobus wiederum lädt der Jakobsweg zu einer Reise von der slowenisch-steirischen Grenzregion bei Trate über Maribor, Europas Kulturhauptstadt 2012, nach Santiago de Compostela ein.

 Pilgern in der Steiermark und Slowenien

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